Neue Digitallösung von Rolls-Royce und ZF verbessert Verfügbarkeit und CO2-Ausstoß von Schiffen

22.05.2019

  • Rolls-Royce und ZF entwickeln neues elektronisches Überwachungssystem für Schiffe
  • Verfügbarkeit und Reduktion von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen im Fokus
  • Förde Reederei Seetouristik testet neues System erstmals im Halunder Jet

Die maximale Verfügbarkeit von Schiffen zu gewährleisten und dabei den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten, ist das Ziel eines neuen elektronischen Überwachungssystems, das Rolls-Royce gemeinsam mit ZF entwickelt und mit der Förde Reederei Seetouristik (FRS) testet. Das Equipment Health Management System (EHMS) überträgt und analysiert Daten von MTU-Motoren, ZF-Getrieben und anderen wesentlichen Komponenten auf dem Schiff. Es bezieht dabei weitere Faktoren wie Wind, Wellen und Strömung ein. Ab 2021 soll das System Flottenmanager dabei unterstützen, ihre Schiffsflotte so effizient und umweltfreundlich wie möglich zu betreiben und dies in Echtzeit zu überprüfen und anzupassen.

„Zuverlässigkeit ist unser höchstes Gut”, erklärt Tim Kunstmann, Geschäftsführer der FRS Helgoline GmbH & Co. KG. „Wenn 680 Fahrgäste an den Landungsbrücken in Hamburg stehen und auf den Halunder Jet nach Helgoland warten, steht der verlässliche Schiffsbetrieb an oberster Stelle“ Darum ist die Reederei sehr daran interessiert, das neue elektronische Überwachungssystem von Rolls-Royce und ZF ganz auf ihren Bedarf hin mit zu gestalten. Priorität legt die Reederei dabei auf die Themen Verfügbarkeit der Schiffe und den effizienten und umweltfreundlichen Betrieb.

Die international tätige Unternehmensgruppe betreibt insgesamt 58 Schiffe für Fährverbindungen und Offshore-Windanlagen in Europa, Nordafrika, dem Nahen Osten und Nordamerika. Derzeit sind dabei 40 MTU-Motoren im Einsatz. Die Förde Reederei Seetouristik vertraut schon seit 1997 auf MTU-Motoren. „Die große Anzahl der Schiffe, die Vielfalt der Schiffstypen und ihrer Einsatzgebiete macht die Flotte der FRS besonders interessant für das Entwicklungsprojekt. Das ermöglicht uns, ein Produkt zu entwickeln, das auf den Bedarf größerer Flottenbetreiber ausgelegt ist“, erklärt Bartosz Kowalinski, Projektleiter beim Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce.

Die nächsten Schritte sind das Erstellen einer Schnittstelle von den ZF-Getrieben zum Equipment Health Management System sowie das Erfassen und Analysieren von Daten verschiedener Komponenten des Antriebsstrangs auf dem Halunder Jet. Anhand agiler Arbeitsmethoden werden die Zwischenergebnisse immer wieder vom Kunden auf seine Anforderungen hin überprüft. Mit dieser Kooperation verfolgen Rolls-Royce und ZF das Ziel, Marinekunden optimierte und integrierte Antriebslösungen anzubieten. 70 Prozent der MTU-Motoren für Schiffe werden schon jetzt mit ZF-Getrieben ausgeliefert.

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Mit dem Halunder Jet der Förde Reederei Seetouristik wird das neue elektronische Überwachungssystem von MTU und ZF getestet. Der Katamaran bringt täglich bis zu 680 Fahrgäste von Hamburg auf die Nordseeinsel Helgoland und zurück. Vier 16-Zylinder MTU-Motoren der Baureihe 4000 mit insgesamt über 12.000 PS (rund 9.000 Kilowatt) lassen ihn mit bis zu 35 Knoten (65 km/h) schnell fahren. Zum Antrieb gehören ZF-Getriebe 7650 NR2H und Kamewa Waterjets.

Mit dem Halunder Jet der Förde Reederei Seetouristik wird das neue elektronische Überwachungssystem von MTU und ZF getestet. Der Katamaran bringt täglich bis zu 680 Fahrgäste von Hamburg auf die Nordseeinsel Helgoland und zurück. Vier 16-Zylinder MTU-Motoren der Baureihe 4000 mit insgesamt über 12.000 PS (rund 9.000 Kilowatt) lassen ihn mit bis zu 35 Knoten (65 km/h) schnell fahren. Zum Antrieb gehören ZF-Getriebe 7650 NR2H und Kamewa Waterjets.

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Rolls-Royce und ZF entwickeln gemeinsam ein neues elektronisches Überwachungssystem für Schiffe mit dem Ziel, die Verfügbarkeit und den Kraftstoffverbrauch zu verbessern. Es überträgt und analysiert Daten von MTU-Motoren, ZF-Getrieben und anderen wesentlichen Komponenten auf dem Schiff und bezieht dabei weitere Faktoren wie Wind, Wellen und Strömung ein.

Rolls-Royce und ZF entwickeln gemeinsam ein neues elektronisches Überwachungssystem für Schiffe mit dem Ziel, die Verfügbarkeit und den Kraftstoffverbrauch zu verbessern. Es überträgt und analysiert Daten von MTU-Motoren, ZF-Getrieben und anderen wesentlichen Komponenten auf dem Schiff und bezieht dabei weitere Faktoren wie Wind, Wellen und Strömung ein.

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Die maximale Verfügbarkeit von Schiffen zu gewährleisten und dabei den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten, ist das Ziel eines neuen elektronischen Überwachungssystems.

Die maximale Verfügbarkeit von Schiffen zu gewährleisten und dabei den Kraftstoffverbrauch und die CO2-Emissionen so gering wie möglich zu halten, ist das Ziel eines neuen elektronischen Überwachungssystems.

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Das Equipment Health Management System (EHMS) überträgt und analysiert Daten von MTU-Motoren, ZF-Getrieben und anderen wesentlichen Komponenten auf dem Schiff. Es bezieht dabei weitere Faktoren wie Wind, Wellen und Strömung ein.

Das Equipment Health Management System (EHMS) überträgt und analysiert Daten von MTU-Motoren, ZF-Getrieben und anderen wesentlichen Komponenten auf dem Schiff. Es bezieht dabei weitere Faktoren wie Wind, Wellen und Strömung ein.

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Silke Rockenstein
Sprecherin Fachmedien
+49 7541 90-7740

Silke.Rockenstein@rrpowersystems.com

 

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