Rolls-Royce startet mit Unterstützung durch Lab1886 Pilotprojekt zu stationären Brennstoffzellensystemen

03.12.2019

  • Nachhaltige und unabhängige MTU-Lösung für CO2-freie Energieversorgung von Rechenzentren geplant
  • Pilotanlage auf Basis automobiler Brennstoffzellen von Mercedes-Benz in Friedrichshafen

FRIEDRICHSHAFEN/STUTTGART

Der Technologiekonzern Rolls-Royce und Lab1886 gehen den ersten Schritt einer Zusammenarbeit beim Einsatz von automobilen Brennstoffzellen für die stationäre Stromversorgung. Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems sowie Lab1886, Innovationslabor innerhalb der Mercedes-Benz AG, vereinbarten ein entsprechendes Pilotprojekt. Rolls-Royce entwickelt auf Basis automobiler Brennstoffzellen in den kommenden Monaten ein ganzheitliches Konzept für eine künftige nachhaltige und unabhängige Dauer- und Notstromversorgung unter seiner Produkt- und Lösungsmarke MTU. Vorgesehen ist sie vor allem für sicherheitskritische Anwendungsgebiete wie zum Beispiel Rechenzentren.

Bislang sichern dieselmotorbasierte MTU-Notstromaggregate von Rolls-Royce weltweit die Stromversorgung zahlreicher Rechenzentren und gewährleisten somit auch den globalen Internetverkehr. Notstromanlagen auf Brennstoffzellenbasis können eine Alternative dazu sein. Der Pilot startet Anfang des nächsten Jahres und umfasst den Bau einer Notstromversorgung für das Rechenzentrum von Rolls-Royce in Friedrichshafen. Grundlage sind Brennstoffzellenmodule aus der Produktion der Mercedes-Benz Fuel Cell GmbH. Mercedes-Benz hat über Fahrzeuggenerationen hinweg Erfahrungen mit wasserstoffbetriebenen Elektrofahrzeugen gesammelt, Rolls-Royce lange Zeit mit Brennstoffzellenanlagen anderer Technologie.
„Als Anbieter integrierter Lösungen ist die Dekarbonisierung von Antrieb und Energieversorgung eines unserer strategischen Ziele, die wir technologieoffen verfolgen. Die Brennstoffzellentechnologie wird dazu eine Schlüsseltechnologie für uns“, sagt Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems. „Das Prinzip der Brennstoffzelle ist so genial wie einfach, die Technik ist bekannt, aber trotzdem anspruchsvoll in ihrer Anwendung. Jetzt ist sie serienreif und damit bereit für den kommerziellen Markt“, führt Dr. Martin Teigeler, Leiter der Entwicklung beim Geschäftsbereich Power Systems, aus.

Rolls-Royce befasst sich neben der Brennstoffzellentechnologie gleichzeitig mit der Herstellung von Wasserstoff und anderen synthetischen Treibstoffen mit Energie aus erneuerbaren Quellen – auch zur Verwendung in Brennstoffzellen. „In dieser Kombination ist die Brennstoffzelle ein noch wichtigerer Beitrag zur Energiewende“, so Teigeler. „Wir freuen uns, dass wir mit Lab1886 einen Partner haben, dessen technologischer Anspruch hervorragend zu uns passt. Wir sind überzeugt, dass die Brennstoffzellenmodule von Mercedes-Benz auch im stationären Betrieb, also in unseren Märkten, neue Möglichkeiten des Einsatzes eröffnen.“

„Innovation war und ist einer der Haupttreiber für unseren nachhaltigen Erfolg. Der branchenübergreifende Austausch und Kooperationen sind dabei absolut entscheidend. Wir freuen uns sehr, dass wir Rolls-Royce im Rahmen des Pilotprojekts bei einem weiteren wichtigen Schritt in Richtung einer erfolgreichen Energiewende auch außerhalb des Automobils unterstützen können“, sagt Susanne Hahn, Leiterin des Lab1886 Global.

Brennstoffzellen für Rechenzentren
Rechenzentren sind für die moderne Gesellschaft quasi überlebensnotwendig geworden, gehören aber zu den großen Energieverbrauchern. Brennstoffzellen können CO2-neutral künftig sowohl für den Dauerbetrieb- als auch für die Notromversorgung von Rechenzentren eingesetzt werden. Wenige Energietechniken bieten eine so hohe Zuverlässigkeit, modulare Skalierbarkeit und all die Vorteile erneuerbarer Energien ohne die Abhängigkeit vom konventionellen Energiemarkt. Bei einer konstanten Versorgung mit Wasserstoff produzieren Brennstoffzellensysteme kontinuierlich Strom. Ferner lassen sich Synergien bei der Kühlung nutzen: Die Ausgangstemperatur des Computerkühlmittels entspricht der Eingangstemperatur des Brennstoffzellenkühlmittels.

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Der Technologiekonzern Rolls-Royce und Lab 1886 gehen den ersten Schritt einer Zusammenarbeit beim Einsatz von automobilen Brennstoffzellen für die stationäre Stromversorgung. Lab1886, die Innovationseinheit für neue Geschäftsmodelle innerhalb der Mercedes-Benz AG, unterstützt Rolls-Royce Power Systems bei einem Pilotprojekt zu stationären Brennstoffzellensystemen. Auf dem Bild: Susanne Hahn, Leiterin Lab1886 Global, Dr. Martin Teigeler, Entwicklungsleiter des Rolls-Royce-Geschäftsbereichs Power Systems.

Der Technologiekonzern Rolls-Royce und Lab 1886 gehen den ersten Schritt einer Zusammenarbeit beim Einsatz von automobilen Brennstoffzellen für die stationäre Stromversorgung. Lab1886, die Innovationseinheit für neue Geschäftsmodelle innerhalb der Mercedes-Benz AG, unterstützt Rolls-Royce Power Systems bei einem Pilotprojekt zu stationären Brennstoffzellensystemen. Auf dem Bild: Susanne Hahn, Leiterin Lab1886 Global, Dr. Martin Teigeler, Entwicklungsleiter des Rolls-Royce-Geschäftsbereichs Power Systems.

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Der Technologiekonzern Rolls-Royce und Lab 1886 gehen den ersten Schritt einer Zusammenarbeit beim Einsatz von automobilen Brennstoffzellen für die stationäre Stromversorgung. Lab1886, die Innovationseinheit für neue Geschäftsmodelle innerhalb der Mercedes-Benz AG, unterstützt Rolls-Royce Power Systems bei einem Pilotprojekt zu stationären Brennstoffzellensystemen. Auf Basis automobiler Brennstoffzellen soll in den kommenden Monaten ein ganzheitliches Konzept für künftig nachhaltige und unabhängige (Not-) Stromversorgung entstehen.

Der Technologiekonzern Rolls-Royce und Lab 1886 gehen den ersten Schritt einer Zusammenarbeit beim Einsatz von automobilen Brennstoffzellen für die stationäre Stromversorgung. Lab1886, die Innovationseinheit für neue Geschäftsmodelle innerhalb der Mercedes-Benz AG, unterstützt Rolls-Royce Power Systems bei einem Pilotprojekt zu stationären Brennstoffzellensystemen. Auf Basis automobiler Brennstoffzellen soll in den kommenden Monaten ein ganzheitliches Konzept für künftig nachhaltige und unabhängige (Not-) Stromversorgung entstehen.

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Wolfgang Boller
Sprecher Standort- und Wirtschaftsmedien
+49 7541 90-2159

wolfgang.boller@ps.rolls-royce.com

 

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